Materialien zur Predigt von Christine Faber (Open Doors) am 15.02.26
Christine Faber empfiehlt diese beiden Bücher:
„Doyle/Webster: Aufbruch in die Freiheit – Frauen in der islamischen Welt begegnen Jesus“
und: „Br. Andrew/Williams: Gott versetzt Berge – wenn wir ihn bitten“. – Beide erschienen bei Open Doors / Brunnen-Verlag.
Hier die Buchempfehlungen im O-Ton und als Transskript.

Buchtipps

Chr. Faber: „Ich möchte zwei Bücher vorstellen. Das eine Buch ist „Aufbruch zur Freiheit“. Das handelt gerade von Frauen aus dem Iran, die berichten über ihr Leben. Frauen, die aus muslimischem Kontext Christ geworden sind, die sehr auch das Kulturelle zeigen, in dem sie leben, auch die Unterdrückung.
Aber die dann Jesus erleben und die erleben, wie sogar ihre Männer gläubig werden. Bei manchen fängt es auch mit den Männern an, dass sie zuerst gläubig werden, dann werden die Frauen gläubig.
Aber es ist sehr, sehr berührend, wie Jesus wirkt, wo eigentlich alles voller Unterdrückung ist, und wie Gott das schafft, sie auf seine Seite zu ziehen.
Rechts ein Buch von unserem Gründerbruder Andrew. Und das ist ein Buch – ich habe schon wirklich viel über Gebet gelesen – aber ich persönlich finde, das ist das tollste Buch. Er hat unwahrscheinlich viel mit Gebet erlebt, also er hat das selbst gelebt. Und er beschreibt sowohl seine Erfahrungen mit Gebet, wo Gott Gebet erhört hat, als auch wirklich unterliegende biblische Prinzipien, die er sehr, sehr schön aufrollt, die sehr ermutigend sind und glaubensweckend weiter zu beten und auch in der Gemeinschaft zu beten. Es ist wirklich sehr ermutigend, dieses Buch.“
Wir wir für verfolgte Christen beten
und was wir von ihnen lernen können
Im OPEN DOORS Monatsmagazin finden Sie Berichte darüber, wie verfolgte Christen ihren Glauben leben und erleben und welche Konsequenzen das für sie hat. Der eingeheftete Gebetskalender schildert für jeden Tag ein persönliches Schicksal, für das wir beten können.

Das OPEN DOORS Monatsmagazin mit Gebetskalender können Sie kostenlos hier anfordern.
Christine Faber fragt sich, wie man unsere Beziehung zur verfolgten Kirche am besten veranschaulichen kann.
Da ist z.B. Monteza, der im Gefängnis sitzt und ist jeden Tag mit dieser Gefahr konfrontiert ist, zu denken: „Also wenn ich wieder zurück zum Islam gehe, werde ich freigelassen. Ich muss mir diesen Mist hier nicht antun.“ Viele Menschen, die alles verlassen, ihr Eigentum, ihre Familie, um Jesus nachzufolgen, müssen diese Entscheidung immer wieder neu treffen.
In Deutschland können wir uns versammeln, über Jesus sprechen, beten, was immer wir wollen. Hier kommt keiner rein, der uns daran hindert. Wir können sogar anderen von Jesus erzählen. Wir kriegen vielleicht eine kleine Demütigung, aber noch nicht mal das richtig. Wir können anderen von unserem Glauben erzählen, nichts passiert, was jetzt unser Leben gefährden würde.
Wir sind aber Glieder an einem Leib. Wir haben den gleichen Vater. Jesus ist das Haupt seiner Gemeinde. Da gehört sowohl die verfolgte Kirche wie auch die freie Kirche dazu. Und stellen wir uns vor, wir würden wirklich für die verfolgten Christen beten, würden regelmäßig dranbleiben für sie zu beten. Dann würde hier eine Beziehung entstehen, eine Verknüpfung.
Und dank dieser Verknüpfung lernen wir von der der Treue und der Leidenschaft und der Opferbereitschaft unserer verfolgten Geschwister.
Auch Mojtaba hat schwere Zeiten im Gefängnis hinter sich. Christine Faber erzählt, dass sie aus einem Video über ihn viel von ihm gelernt hat, und auch von dem, was Gott tut durch ihn. „Wir lernen von ihren Erfahrungen, aber sie brauchen unser Gebet. Und so kommt der Leib, die Glieder des Leibes in Kooperation miteinander.
Wenn wir für sie beten und wir von ihren Erfahrungen lernen, werden wir gleichzeitig erweckt, weil dort, wo Erweckung ist, da ist die verfolgte Kirche. Wir lernen von ihnen, wie Gott handelt und was Gott tun kann. Und das ermutigt uns im Glauben.“
Diese Beziehung möchte Open Doors stärken und Hilfsmittel dafür geben, damit diese Beziehung gestärkt werden kann, z. B. mit dem monatlichen Gebetsmagazin. Darin gibt es den Gebetskalender, wo man jeden Tag kurze Geschichten über ganz konkrete Personen und ihre Schicksale findet. Wir können anfangen, ganz konkret für Menschen zu beten, die gerade ganz dringend unser Gebet brauchen. Das ist ja unser Part.
Christine Faber: „Ich glaube, es ist eine Art, wie Liebe in Aktion kommt, wenn ich mit Identifikation bete. Wenn ich mir eine Person vorstelle und in die Situation dieser Person reinbete – deswegen haben wir hier so viele Personen drin – dann ist das eine Aktion der Liebe. Und ich glaube, dass Jesus sich sehr darüber freut. Und ich glaube, dass er wartet, dass wir das tun.
Ganz persönlich glaube ich, wir haben eine Berufung in Deutschland. Ich glaube, dass es uns so gut geht und wir uns anziehen können, Arbeit haben, Essen haben, Dach über dem Kopf und keiner uns verfolgt. Ich glaube, dass wir die Berufung haben zu beten, weil dort, diese vielen Länder, die wir hier sehen, dort kann kein Evangelist einfach arbeiten.
Aber die verfolgten Christen sind die Evangelisten. Und je mehr wir für sie beten, kann sich das Evangelium genau in diesen Ländern ausbreiten. Und so sind wir Teil am Leib Jesu weltweit, dass das Evangelium genau sich da ausbreitet, wo es verboten ist. Kann man sich das vorstellen? Das ist unsere Berufung als Deutsche. Wir brauchen nicht zu denken, wir können nichts machen. Wir können sehr wohl was machen.“
Video von Mojtaba (Quelle: Open Doors)