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Kategorie: Nachrichten

IRAN: Neue Leidenschaft für Gebet inmitten der Krise

(Open Doors, Kelkheim) – Während der Krieg zwischen den USA und dem Iran immer wieder neu aufflammt, wächst der Druck auf die Christen im Land. Seit dem Iran-Israel-Krieg im Juni 2025 hat die iranische Regierung ihr hartes Vorgehen verschärft – insbesondere gegen Konvertiten aus dem Islam und Mitglieder von Hauskirchen. Überwachungsmaßnahmen wurden intensiviert, Christen verhaftet und Kircheneigentum oder Privateigentum von Christen beschlagnahmt. Hinzu kommen Hinrichtungen von Demonstranten sowie willkürliche Verhaftungen. Doch Gott wirkt.

„Hier ist die Hand des Herrn am Werk“

Aptin*, ein Leiter innerhalb eines christlichen Netzwerks von Hausgemeinden im ganzen Iran, berichtet: „Angesichts der finanziellen Not, die durch den jüngsten Krieg entstanden ist, widmen sich die Gemeindemitglieder zunehmend dem Gebet und der Fürbitte. Obwohl ihre Einkommen gering sind, sind sie bereit, in verschiedene Städte zu reisen, um sich mit ihren Brüdern und Schwestern im Gebet zu vereinen und für den Iran und alles, was im Land geschieht, Fürbitte zu leisten. Wenn ich sehe, wie sie von ihrem Lohn immer noch ihren Zehnten geben, bin ich tief bewegt. Obwohl sie so wenig Einkommen haben, sind sie dennoch bestrebt, anderen Christen ein Segen zu sein.“

Er fährt fort: „Als zwei junge Demonstranten in Isfahan hingerichtet wurden, begannen sieben Hausgemeinden im ganzen Land zu beten und Fürbitte einzulegen, damit die [Welle der] Hinrichtungen gestoppt würden. Manchmal frage ich mich, woher diese neue Begeisterung für das Gebet kommt. Es könnte eine Reaktion sein, die im Zuge des jüngsten Krieges zwischen dem Iran, den Vereinigten Staaten und Israel entstanden ist. Doch ich glaube fest daran, dass hier die Hand des Herrn unter den iranischen Christen am Werk ist.“

Gottes Gegenwart mitten im Verhör

Die iranische Christin Zohal* geriet ins Visier der Behörden. Sie erinnert sich lebhaft an den Moment ihrer Verhaftung, während sie ein Seminar für Jüngerschaft leitete. „Als Geheimdienstmitarbeiter gewaltsam in das Gebäude eindrangen, war das Erste, was ich tat, mein Handy zu zerstören. Sie begannen sofort, mich zu verhören – von 7:30 Uhr morgens bis 13:50 Uhr nachmittags.“ Die Verhöre gingen auch am nächsten Tag weiter.

Während dieser Zeit erlebte sie inmitten ihrer Angst Gottes Gegenwart. „Der Herr sprach durch das Johannesevangelium zu mir: ‚Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.‘ Danach gab er mir Kraft, und ich beantwortete ihre Fragen mit einem Mut, von dem ich wusste, dass er nur von Jesus kommen konnte.“ Alle Versuche, Zohal mit Drohungen gegen sie und ihre Familie einzuschüchtern, liefen ins Leere.

Wenn Zohal auf ihre Tortur zurückblickt, sagt sie: „Meine Erfahrung hat mich daran erinnert, dass der Herr sein Volk selbst in der Verfolgung niemals im Stich lässt. Er bleibt treu, und seine Gegenwart ist größer als jede Bedrohung, der wir ausgesetzt sind.“

*Name geändert

Bildrechte: Open Doors

OMF lädt ein

Tag der offenen Tür am 05. September 2026 in Mücke

Liebe OMF-Freunde,

nach langer Zeit ist es endlich wieder so weit: Wir feiern einen Tag der offenen Tür in Mücke – und dazu möchten wir euch ganz herzlich einladen!

Am Samstag, den 05. September, öffnen wir von 14:00 bis 19:00 Uhr unsere Türen und freuen uns auf einen entspannten Nachmittag mit vielen Begegnungen, guten Gesprächen und schöner Gemeinschaft.

Nach einer kurzen Begrüßung gibt es einiges zu entdecken und zu erleben: Für Groß und Klein sind verschiedene Spielstationen geplant, außerdem wird es eine Hüpfburggeben. Wer neugierig ist, kann bei einer Hausführung einen Einblick in unsere Zentrale und unsere Arbeit hier in Mücke bekommen. Zudem erwartet euch einspannender Bericht aus Ostasien: In einem Interview wird ein Mitarbeiter von seinen Erfahrungen und Erlebnissen vor Ort erzählen und persönliche Einblicke in seine Arbeit geben.

Auch für den kleinen Hunger ist gesorgt: Freut euch auf Kaffee und Kuchen, kalte Getränke, thailändischen Eistee und frisch gebratene Nudeln aus dem XXL-Outdoor-Wok.

Wir hoffen natürlich auf schönes Wetter, sodass wir den Tag größtenteils draußen verbringen können.

Wir würden uns sehr freuen, viele von euch an diesem Tag bei uns in Mücke begrüßen zu dürfen und gemeinsam eine schöne Zeit zu verbringen!

Falls du nicht dabei sein kannst, freuen wir uns über dein Gebet für den Tag.

Herzliche Grüße aus Mücke

Kuriositäten rund um die Homberger Reformation

Vortrag zum Homberger Reformationsjubiläum

Viel ist über die Homberger Reformation geschrieben worden. Manche Kuriosität dagegen dürfte weniger bekannt sein. 

Der Homberger Theologe und Publizist Thomas Jeising  erzählt in seinem Vortrag von Klöstern, denen die Mönche wegliefen, einem Reformator, der kein Deutsch sprach, einem schneidigen Landesfürsten, dem eine Ehefrau zu wenig war  und anderen Seltsamkeiten rund um die Homberger Reformation.

Mitschnitt des Vortrags

Auftaktpredigt zum Thema Reformation

Abschlusspredigt zum Thema Reformation

500 Jahre Reformation Homberg




Männerwochenende im März

20. – 22.03.26 in Bad Blankenburg

Christen verprügelt und inhaftiert

11 Christen in Mexiko wegen Freiluft-Gottesdienst unter Druck

(Open Doors, Kelkheim) – „Vor diesem Vorfall haben wir dafür gebetet, dass die Grundversorgung wiederhergestellt und unsere Rechte respektiert werden. Jetzt konzentrieren sich unsere Gebete auf Sicherheit und darauf, ohne Bedrohungen oder Vertreibung leben zu können“, sagte Efraín*. Der Christ gehört zu einer indigenen Volksgruppe und lebt im mexikanischen Bundesstaat Chiapas, eine der Regionen mit der stärksten Verfolgung in Mexiko. Was war geschehen?

Christen in Chiapas beten Jesus an – in indigenen Gemeinschaften oftmals ein Risiko (Symbolbild)

Morddrohungen an Christen wegen ihres Glaubens

Am 16. Januar griffen Einwohner der Ortschaft Zinacantán elf Mitglieder einer christlichen Gemeinde an und sperrten sie ein, weil sie einen Gottesdienst im Freien abgehalten hatten. Laut lokalen Medien wurde ihre Freilassung an die Bedingung geknüpft, dass sie ihrem Glauben abschwören. In einem Bericht war von einer Geldforderung über umgerechnet ca. 4.800 Euro die Rede. Zum Zeitpunkt des Übergriffs hatten sich etwa zwanzig Gläubige vor dem Haus einer christlichen Familie versammelt. Anwohner blockierten die Zufahrtsstraße mit einem Fahrzeug und schütteten Kies auf den Versammlungsort, um weitere Zusammenkünfte der Christen zu verhindern.

Wenige Tage zuvor hatten sich die Gläubigen geweigert, an traditionellen religiösen Feierlichkeiten ihrer Volksgruppe teilzunehmen. Dies hatte zu erheblichen Spannungen geführt. Ein lokales Forschungsteam von Open Doors bestätigte den religiösen Hintergrund des Übergriffes und verwies dabei sowohl auf die Gewalt und Einschüchterung als auch auf die Forderungen an die Entführten.

Auch Antonio Vázquez Méndez, Sekretär der Menschenrechtsorganisation Manos a la Obra, erklärte gegenüber der Zeitung La Jornada: „Dies ist eine Frage des Glaubens, keine gewöhnliche Streitigkeit der Kommune. [Den Christen] wurde mit dem Tod gedroht, wenn sie nicht ihrem Glauben abschwören.“

Auch Kinder im Visier der Angreifer

Am Sonntag, dem 18. Januar, kamen die elf Christen wieder frei. Die genauen Umstände ihrer Freilassung sind weiterhin unklar. Obwohl sie in ihre Häuser zurückgekehrt sind, bestehen die Spannungen mit der örtlichen Gemeinschaft fort.

Die Schikanen sind jedoch nicht neu. „Laut Zeugenaussagen wurde mehreren christlichen Familien seit einiger Zeit die Strom- und Wasserzufuhr gekappt. Außerdem wurden immer wieder Straßensperren errichtet, die verhindern sollen, dass ihre Kinder zur Schule gehen“, sagte Norma*, eine Missionarin und Open Doors-Mitarbeiterin in dem Land. „Diese Maßnahmen sollen sie dazu zwingen, ihren Glauben aufzugeben“, fügte sie hinzu.

*Name geändert

Über Open Doors

Open Doors ist als überkonfessionelles christliches Hilfswerk seit 1955 in mittlerweile mehr als 70 Ländern im Einsatz für verfolgte Christen. Jährlich veröffentlicht Open Doors den Weltverfolgungsindex, eine Rangliste von 50 Ländern, in denen Christen am stärksten verfolgt werden.

Derzeit sind weltweit mehr als 380 Millionen Christen wegen ihres Glaubens intensiver Verfolgung und Diskriminierung ausgesetzt. Projekte von Open Doors umfassen Hilfe zur Selbsthilfe, Ausbildung von christlichen Leitern, Engagement für Gefangene, Nothilfe und Trauma-Arbeit, die Bereitstellung von Bibeln und christlicher Literatur sowie die Unterstützung von Familien ermordeter Christen.

Mit einer breiten Öffentlichkeitsarbeit informiert das Werk in Publikationen und mit Vorträgen über Christenverfolgung und ruft zu Gebet und Hilfe für verfolgte Christen auf.

Die Arbeit von Open Doors Deutschland e.V. wird durch Spenden finanziert. Das Werk trägt das Spendenprüfzertifikat der Deutschen Evangelischen Allianz

Im aktuellen WELTVERFOLGUNGSINDEX informiert Open Doors über die 50 Länder, in denen Christen am meisten verfolgt werden. Mexiko steht derzeit an dreißigster Stelle.

Über die ersten fünf Plätze informiert dieses Video.

Jemand, der dich liebt!

Eine Initiative für Gemeinden
von Bibel-TV

„Die Erinnerung 2026 möchte Menschen in ihrem Alltag neu auf die Möglichkeit der Existenz Gottes aufmerksam machen“, heißt es auf der Bibel-TV-Website. „Durch 30.000 Großflächenplakate und begleitende Online-Inhalte geben wir einen sichtbaren, einladenden Impuls, der zum Nachdenken anregt und in die Kirchen vor Ort führt. Die Kampagne versteht sich als Rückenwind für Gemeinden und möchte helfen, Menschen neu mit dem christlichen Glauben in Berührung zu bringen.“

Die Initiatoren laden Kirchen, Werke und Gemeinden ein, diesen nationalen Impuls vor Ort aufzugreifen und weiterzuführen. Ihre Orte des Glaubens sind die Räume, in denen Menschen echte Begegnung, Begleitung und Antworten finden können. Bibel-TV appelliert an die Gemeinden: „Nutzt die Kampagne als Türöffner – und wir stellen euch Materialien bereit, die ihr sofort einsetzen könnt.“

Hier eine Übersicht der 7 Plakatmotive:

Termine von und für Frauen

Sinnenpark, Frauentag, Frauenwanderung

Sind Wunder unmöglich?

Wie der Glaube an Schöpfung, Willensfreiheit und Wunder untergraben wurde
Vortrag von Prof. Dr. Dr. D. von Wachter, Rehe 2025

Wunder spielen für das Christentum eine entscheidende Rolle. Wer Wunder bestreitet, bestreitet gleichzeitig das Christentum. Ohne das Wunder von Jesu Auferstehung ist der christliche Glaube gegenstandslos. Kein Wunder also, dass Bibel- und Glaubenskritiker immer wieder hier ansetzen und die Existenz von Wundern infrage stellen.

Voltaire 1764: „Ein Wunder ist die Verletzung von mathematischen, göttlichen, unveränderlichen, ewigen Gesetzen. Schon dem Begriffe nach ist ein Wunder ein Widerspruch: Ein Gesetz kann nicht zugleich unveränderlich sein und verletzt
werden.“

Ob es so etwas wie Willensfreiheit, Wunder oder Schöpfung gibt, untersucht man am besten, indem man hinschaut und Beweise sucht. Seit der sogenannten Aufklärung behaupten Atheisten allerdings, dass Wunder unmöglich seien und weichen damit der Suche nach Beweisen aus. Philosophische und naturwissenschaftliche Argumente werden ins Feld geführt, um nachzuweisen, dass die Naturgesetze keinesfalls außer Kraft gesetzt werden können.

Dostojewski (1821-1881) in seinem Buch „Die Brüder Karamasow“: „Im Realisten wird der Glaube nicht durch das Wunder hervorgerufen, sondern das Wunder durch den Glauben.“

Warum Wunder dennoch möglich sind und wie Christen heute mit kritischen Fragen umgehen können, beleuchtet Prof. Dr. Dr. D. von Wachter in seinem Vortrag auf der Jahrestagung von WORT und WISSEN in Rehe.

Eine Terminübersicht weiterer Vorträge von Wort und Wissen finden Sie hier.

Wort und Wissen im Video

Wer oder was ist die Studiengemeinschaft Wort und Wissen? Sie stellt sich in einem kurzen Video vor, das man auch gut in Gemeinden, Jugendkreisen und Schulen zur Vorstellung zeigen kann. Für die Inhalte ist allein die Studiengemeinschaft Wort und Wissen verantwortlich.

Wort und Wissen ist ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen, die Gott vertrauen und sein Wort, die Bibel, als zuverlässig erachten – das bedeutet „Wort“. Und gleichzeitig erforschen, wie das in Beziehung gebracht werden kann mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen aus Biologie und Chemie, Physik, Geowissenschaften, Archäologie, Kultur und Geschichte, Pädagogik, Philosophie, Ethik und Wirtschaft. Dafür steht der Begriff „Wissen“.

Seit über 40 Jahren erforschen wir die Welt aus christlicher Perspektive, um dabei Stück für Stück die Glaubwürdigkeit und Historizität der Bibel zu bestätigen. Mit dieser Motivation arbeiten und forschen viele haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter in acht Fachgruppen der Studiengemeinschaft Wort und Wissen.

250 Glaubensfragen

Buchbesprechung

Dave Hunt (1926-2013) war ein US-amerikanischer Prediger, der der Brüderbewegung entstammte und sich als Konferenzredner und Publizist besonders der Verteidigung des christlichen Glaubens widmete. Das vorliegende Buch erschien erstmals 1996 unter dem Titel „In Defense of the Faith“. 

In 12 Kapiteln behandelt Hunt nahezu erschöpfend alle schwierigen Fragen zum christlichen Glauben, mit denen er während seiner Vortragstätigkeit an Universitäten und in Gemeinden konfrontiert wurde.

Warum ist die Bibel zuverlässig? War Jesus wirklich Gott? Was bedeutet die Dreieinheit Gottes? Ist Allah und der Gott der Bibel derselbe Gott? Gibt es für (scheinbare) Widersprüche in der Bibel plausible Erklärungen? Wie kann Gott etwas bereuen? Woher kommen das Böse und das Leid in der Welt? Warum gibt es den Teufel überhaupt? Ist das Christentum intolerant? Wie erhält man Heilsgewissheit? Wird es eine Entrückung geben? Hat Gott manche Menschen zur Hölle vorherbestimmt?

Dies sind nur einige wenige der Themen, die der Autor anspricht. Dabei lässt er sich von der Bibel leiten und verwendet zugleich Erkenntnisse aus Archäologie und Geschichtswissenschaft, um die Wahrheit der Heiligen Schrift und die Vernünftigkeit des christlichen Glaubens zu beweisen.

Das Buch ist nicht nur für Zweifler und suchende Menschen zu empfehlen. Auch Christen werden von der Lektüre viel profitieren können. Hunt gibt dem Leser Argumente für die Wahrheit der Bibel und des christlichen Glaubens an die Hand. 

In der heutigen nachchristlichen Zeit, in der viele Menschen Bibel und Glauben ablehnen, ist das Buch von Hunt eine wertvolle Hilfe für Christen, die sich im Gespräch mit kritischen Zeitgenossen befinden.

Buchbesprechnung von Friedhelm Jung aus „Bibel und Gemeinde“ Ausgabe 2/25

Hunt, Dave. Biblische Perspektiven zu schwierigen Fragen. 
Über 250 Argumente zur Verteidigung des Glaubens.

Düsseldorf: Christlicher Medienvertrieb
Hagedorn 2024. 367 S. Pb: 11,50 €
ISBN: 978-3-96190-113-5

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