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Kategorie: Medien-Links

Seelische Gesundheit

EGHN-Service für Gemeinden

Seelische Gesundheit wird in unserer Gesellschaft mehr und mehr zum Thema. Auch der Evangelische Gemeinschaftsverband Hessen-Nassau (EGHN), dem unsere Gemeinschaft angehört, macht sich für seelische Gesundheit stark.

Der Arbeitskreis Seelsorge hat einen Flyer herausgegeben, der alle wichtigen Informationen zum Thema vereint. Er kann hier als PDF heruntergeladen werden.

SeSo-Flyer-digital

Kontakt:

Yossi Tröger

Leiter der Seelsorgearbeit im EGHN

www.eghn.de

📧 yossi.troeger@eghn.de

📞 +49 1515 9848 057

🗓️ Erreichbar: Montag, Mittwoch, Donnerstag

Predigt von Yossi am 18.01.26 in Homberg

Jemand, der dich liebt!

Eine Initiative für Gemeinden
von Bibel-TV

„Die Erinnerung 2026 möchte Menschen in ihrem Alltag neu auf die Möglichkeit der Existenz Gottes aufmerksam machen“, heißt es auf der Bibel-TV-Website. „Durch 30.000 Großflächenplakate und begleitende Online-Inhalte geben wir einen sichtbaren, einladenden Impuls, der zum Nachdenken anregt und in die Kirchen vor Ort führt. Die Kampagne versteht sich als Rückenwind für Gemeinden und möchte helfen, Menschen neu mit dem christlichen Glauben in Berührung zu bringen.“

Die Initiatoren laden Kirchen, Werke und Gemeinden ein, diesen nationalen Impuls vor Ort aufzugreifen und weiterzuführen. Ihre Orte des Glaubens sind die Räume, in denen Menschen echte Begegnung, Begleitung und Antworten finden können. Bibel-TV appelliert an die Gemeinden: „Nutzt die Kampagne als Türöffner – und wir stellen euch Materialien bereit, die ihr sofort einsetzen könnt.“

Hier eine Übersicht der 7 Plakatmotive:

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Fragwürdiges ARTE-Video

Superschnelle Anpassung – aber keine Höherentwicklung

Ein kritischer Blick auf ein neues ARTE-Video zu „Darwins Express: Evolution in Rekordzeit“ zeigt: Was aussieht wie Evolution ist das Abrufen programmierter Optionen.

In einem aktuellen Video des Fernsehsenders ARTE (2025)* wird eindrucksvoll dargestellt, wie rasch Tiere und Pflanzen auf Umweltveränderungen reagieren können. Veränderungen und Anpassungen vollziehen sich in kürzester Zeit – in einigen Fällen innerhalb weniger Generationen. ARTE spricht in diesem Zusammenhang von einem „Darwins Express“ – von superschneller Evolution. Doch so faszinierend diese biologischen Anpassungen auch sind: Sie haben nichts mit Evolution im klassischen, darwinistischen Sinn zu tun – also mit der Entstehung neuer Baupläne, Funktionen oder genetischer Information.

Schnelle Reaktionen statt Neuerfindungen

Aus Südamerika stammende Aga-Kröte (Rhinella marina, Bildquelle: Wikipedia, Froggydarb, CC BY-SA 3.0).

Das Video zeigt eine Reihe gut dokumentierter Fälle:

In Australien hat sich die aus Südamerika eingeschleppte Aga-Kröte innerhalb weniger Jahrzehnte an neue Bedingungen angepasst. Die Tiere bewegen sich schneller, ermüden langsamer und verbreiten sich effizienter als ihre Vorfahren.

In Kanada schrumpfen bei Mufflons die Hörner, weil Tiere mit größeren Hörnern stärker bejagt werden.

In Alaska werden Lachse kleiner, weil die großen Exemplare durch den Fischfang aus der Population entfernt wurden.

In Mosambik bringt Wilderei vermehrt Elefanten ohne Stoßzähne hervor – ein klarer Überlebensvorteil für Tiere ohne dieses auffällige Merkmal.

Und auf Puerto Rico haben Anolis-Echsen in kurzer Zeit größere Krallen und kräftigere Vorderbeine entwickelt, um sich auf glatten Oberflächen besser festhalten zu können.

Diese Beispiele sind eindrucksvoll, doch genetisch gesehen entsteht hier nichts grundlegend Neues – veränderte Umweltbedingungen sind Auslöser dafür, Merkmalsausprägungen abzurufen, die bereits im Genpool vorhanden sind. In vielen Fällen spielt auch Genregulation eine Rolle: Die vorhandene DNA wird unterschiedlich genutzt, je nach Umwelteinfluss.

Grob irreführend ist im Video in diesem Zusammenhang der Sprung von einem Beispiel zur Farbveränderung zur Entstehung des aufrechten Gangs, der durch ein Transposon (springendes Gen) begünstigt worden sein soll. Das ist ungefähr so, als würde man sagen, die Entstehung des Fernsehers wurde durch Implementierung des An/Aus-Knopfes begünstigt.

Ein fragwürdiges Darwin-Bild

Das Video bemüht immer wieder Darwin – doch oft auf fragwürdige Weise. So wird behauptet, Darwin sei durch die „Darwin-Finken“ zur Evolutionstheorie inspiriert worden. Tatsächlich hatte Darwin gar nicht systematisch dokumentiert, von welchen Inseln die gesammelten Vögel stammten. Die spätere korrekte Bestimmung verdankt sich der Arbeit anderer Forscher.

Unter anderem auf Karibik-Inseln beheimatete Anolis- Eidechse (Anolis sagrei, Bildquelle: pixabay).

Noch problematischer ist die Behauptung, dass vor Darwin „alle“ an die Unveränderlichkeit der Arten geglaubt hätten. Schon im 18 Jahrhundert hatte Carl von Linné eine gewisse Entwicklungsfähigkeit innerhalb von Gattungen angedeutet. Lamarck entwickelte sogar eine eigene Theorie, in der erworbene Eigenschaften vererbt werden – eine Idee, die Darwin später wieder aufgriff. Der Gedanke der Veränderung war also längst im Umlauf, bevor Darwin seine These formulierte.

Evolution sollte eindeutig definiert werden

In der Definition von „Evolution“ bleibt das Video äußerst vage – oder irreführend. Eine Aussage lautet sinngemäß: Wenn eine Eigenschaft erfolgreicher ist als eine andere, wird sie sich durchsetzen – das sei Evolution. Doch dies beschreibt lediglich das Prinzip der Selektion, nicht die Entstehung neuer Merkmale. Es wird nichts „entwickelt“, sondern nur angereichert.

Selbst die oft zitierte genetische Vielfalt wird im Video falsch erklärt: „Transkriptionsfehler“ werden als Quelle der Vielfalt bezeichnet – obwohl diese Fehler nur während der RNA-Bildung auftreten und nicht vererbbar sind. Tatsächlich entstehen erblich relevante Veränderungen nur durch Mutationen während der DNA-Replikation, insbesondere in Keimzellen. Ein wesentlicher Unterschied, der in einer seriösen Darstellung nicht unter den Tisch fallen sollte.

Epigenetik – wirklich Evolution?

Gegen Ende des Videos wird ein faszinierendes Phänomen angesprochen: sogenannte „Evolution ohne Mutation“. Gemeint ist damit etwa das Verhalten der Spitzen Blasenschnecke, die bei erhöhter Gefahr, von Fressfeinden erbeutet zu werden, eine dickere Schale ausbildet. Diese Reaktion kann sogar an die nächste Generation weitergegeben werden – ohne Veränderung des Erbguts.

Verantwortlich sind hier epigenetische Mechanismen: Die Aktivität bestimmter Gene wird durch Umweltreize beeinflusst. Das Erbgut selbst bleibt unverändert, lediglich seine Nutzung wird geändert. Auch das ist biologisch interessant, doch es bleibt bei einer (kurzfristigen) Anpassung innerhalb gegebener Grenzen. Mit echter Höherentwicklung hat das nichts zu tun.

Ein weiteres Beispiel ist das Acker-Stiefmütterchen (Viola arvensis), das bei Insektenmangel zur Selbstbefruchtung übergeht – ein Anpassungsschritt, der allerdings zu reduzierter genetischer Vielfalt und damit zu langfristiger Schwächung führt. Auch hier zeigt sich: Anpassung kann auch Rückbau bedeuten – nicht Fortschritt, sondern Spezialisierung.

Fazit: Anpassung ≠ Evolution

Das Fazit ist eindeutig: Die im Video gezeigten Beispiele belegen keine Evolution im klassischen Sinne. Sie zeigen Selektion, Genregulation, epigenetische Reaktionen – aber keine Entstehung neuer biologischer Information, keine neuen Strukturen, keine Neuerfindungen. Die „Express-Evolution“ beruht auf dem Abrufen vorhandener Programme. Das ist keine gute Nachricht für Evolutionsbiologen, denn woher kommen diese Programme?

Interessant ist auch die Formulierung: Transposons als „Zauberstäbe der Evolution“ (29:15). Es ist schon erstaunlich, dass in einem naturalistischen Szenario Zauberei als Bild verwendet wird. Das Video verfehlt damit sein eigentliches Ziel: Statt die Stärke der Evolutionstheorie zu demonstrieren, illustriert es unbeabsichtigt deren Grenzen. Anpassung ist Realität – doch sie ist nicht gleichzusetzen mit der Entstehung neuer Baupläne. Wer solche Prozesse unterschiedslos als „Evolution“ bezeichnet, verwischt nicht nur wissenschaftliche Begriffe, sondern verzerrt auch die öffentliche Wahrnehmung.

Peter Borger* (mit freundlicher Genehmigung von Wort und Wissen

*Das Video in der ARTE-Mediathek: Darwin Express: Evolution in Rekordzeit

Viele weitere Informationen finden Sie im aktuellen Info von Wort und Wissen.

*Peter Borger (MSc, PhD) studierte Biologie mit den Schwerpunkten Biochemie und Molekulargenetik. Er lehrte und forschte u. a. an den Universitäten Groningen (Niederlande), Sydney (Australien), Basel und Zürich (Schweiz). Als Experte im Bereich Molekularbiologie von Genexpression und Signaltransduktion hat er über 70 Artikel in führenden internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht.

Das Foto über diesem Beitrag zeigt das Denkmal von Charles Darwin in London (Quelle: Pixabay).

Nie im Ausland – und trotzdem berufen

Renate Ströhler im OMF-Podcast „Mango-Radio“

Mission – die Verkündigung der Guten Nachricht – muss nicht zwangsläufig nur in fernen Ländern stattfinden, sondern beginnt schon vor unserer Haustür – oder gar im eigenen Wohnzimmer, wie das Beispiel von Renate Ströhler aus Homberg zeigt.

Nicht jeder Christ ist zu einem besonderen „geistlichen Dienst“ oder gar als Missionar ins Ausland berufen. Unsere Berufung ereignet sich in der Gegenwart, mitten in unserem Alltag. Nicht der Ort unserer Berufung ist entscheidend, sondern unser Herz und unsere Treue.

Für Renate Ströhler kam ein vollzeitlicher Einsatz im Ausland nie in Frage. Sie lebte ihren Glauben als Ehefrau, als Mutter und in ihrer Gemeinde, der Ev. Gemeinschaft Homberg. Renate ist ein gutes Beispiel dafür, dass der Alltag und ein Herz für die ganze Welt sich gut ergänzen können. Lass dich ermutigen und inspirieren, wie Jesus ganz normale Menschen gebrauchen will.

OMF ist eine globale Gemeinschaft von Christen mit einem Herz für Ostasiaten. Sie unterstützen Kirchen und Gemeinden bei der Verkündigung der Guten Nachricht. Dazu arbeitet das in Mücke ansässige Werk mit mehr als 2.100 Mitarbeitenden aus über 40 Ländern unter rund 100 ethnischen Gruppen in Ostasien zusammen.

Im Podcast „Mango Radio“ berichtet OMF über die vielfältigen Aufgaben und Projekte und lässt Menschen zu Wort kommen, die über ihre Erfahrungen mit der Verkündigung von Gottes Wort erzählen.

Alle Folgen von Mango Radio auf Spotify.

Sind Wunder unmöglich?

Wie der Glaube an Schöpfung, Willensfreiheit und Wunder untergraben wurde
Vortrag von Prof. Dr. Dr. D. von Wachter, Rehe 2025

Wunder spielen für das Christentum eine entscheidende Rolle. Wer Wunder bestreitet, bestreitet gleichzeitig das Christentum. Ohne das Wunder von Jesu Auferstehung ist der christliche Glaube gegenstandslos. Kein Wunder also, dass Bibel- und Glaubenskritiker immer wieder hier ansetzen und die Existenz von Wundern infrage stellen.

Voltaire 1764: „Ein Wunder ist die Verletzung von mathematischen, göttlichen, unveränderlichen, ewigen Gesetzen. Schon dem Begriffe nach ist ein Wunder ein Widerspruch: Ein Gesetz kann nicht zugleich unveränderlich sein und verletzt
werden.“

Ob es so etwas wie Willensfreiheit, Wunder oder Schöpfung gibt, untersucht man am besten, indem man hinschaut und Beweise sucht. Seit der sogenannten Aufklärung behaupten Atheisten allerdings, dass Wunder unmöglich seien und weichen damit der Suche nach Beweisen aus. Philosophische und naturwissenschaftliche Argumente werden ins Feld geführt, um nachzuweisen, dass die Naturgesetze keinesfalls außer Kraft gesetzt werden können.

Dostojewski (1821-1881) in seinem Buch „Die Brüder Karamasow“: „Im Realisten wird der Glaube nicht durch das Wunder hervorgerufen, sondern das Wunder durch den Glauben.“

Warum Wunder dennoch möglich sind und wie Christen heute mit kritischen Fragen umgehen können, beleuchtet Prof. Dr. Dr. D. von Wachter in seinem Vortrag auf der Jahrestagung von WORT und WISSEN in Rehe.

Eine Terminübersicht weiterer Vorträge von Wort und Wissen finden Sie hier.

Beten für Christen in Laos

Auf der Suche nach einem neuen Zuhause

(Open Doors, Kelkheim) – Am 7. Juli kamen 16 Bewohner eines Dorfes im Süden von Laos zum Glauben an Jesus Christus. Genau einen Monat später wurden sie gezwungen, ihr Heimatdorf zu verlassen – weil sie ihren neuen Glauben nicht aufgeben wollten.

Partner von Open Doors stehen in Kontakt mit ihnen und bitten um Gebet für die zum großen Teil noch sehr jungen Christen.

Alltag auf einer Dorfstraße (Symbolbild / © Open Doors )

Behördliche Anweisung an Christen: 500 Meter Abstand halten 

Die Versammlung war hochoffiziell. Am 7. August beriefen örtliche Behördenvertreter, die Dorfbeamten und die Ältesten der Gemeinschaft ein dringendes Treffen in der lokalen Versammlungshalle ein. Alle Oberhäupter von Familien, in denen es Christen gab, wurden ausdrücklich zur Teilnahme aufgefordert.

Unter den 16 Christen, die zehn Familien entstammen, sind fünf Teenager und zwei Kinder; zwei weitere sind von geistigen oder körperlichen Einschränkungen betroffen. Der Anlass der Versammlung wurde nicht mitgeteilt.

Bei dem Treffen wurde jedoch schnell deutlich, dass es um die Christen und ihren neuen Glauben ging. Ihre Abkehr von den religiösen Traditionen hatte im ganzen Dorf großen Ärger ausgelöst; sie galten als Verräter an den Vorfahren, deren Entscheidung Konsequenzen forderte.

Deshalb gab der Dorfvorsteher die folgenden Anordnungen bekannt: Christen wird verboten, in irgendeiner Weise mit anderen über Jesus oder das Evangelium zu sprechen.

Die Häuser von Christen müssen mindestens 500 Meter Abstand von anderen Häusern haben. Alle „christlichen Familien“ müssen das Dorf sofort nach Ende der Versammlung verlassen.

Darüber hinaus erging an jeden, der ebenfalls erwog Jesus nachzufolgen, die Aufforderung: „Ihr müsst zuerst eure Verwandten, euren Clan, die Dorfältesten und die Bezirksbehörden informieren und deren Erlaubnis einholen.

Unerschütterlicher Glaube und Gottes Versorgung

Das Treffen endete für die Christen in Angst und Ungewissheit. Amphon*, eine lokale Partnerin von Open Doors, sagte: „Als sie nach Hause gingen, fragten sie sich, ob es für sie noch irgendwelche Optionen gibt.“ Obwohl die Dorfgemeinschaft sie unter großen Druck setzt, zögern die Familien, ihre Heimat zu verlassen. Im September drohte der Dorfvorsteher ihnen: „Ihr habt bis nächste Woche Zeit zu gehen, sonst zerstören wir eure Häuser!“

Lani*, eine weitere Partnerin von Open Doors, bittet: „Behaltet diese zehn Familien in eurem Gebet. Betet, dass der Herr sie dorthin bringt, wo sie Salz und Licht sein können, um Zeugnis von seiner Liebe und Barmherzigkeit auf der Erde abzulegen.“

*Name geändert

Wort und Wissen im Video

Wer oder was ist die Studiengemeinschaft Wort und Wissen? Sie stellt sich in einem kurzen Video vor, das man auch gut in Gemeinden, Jugendkreisen und Schulen zur Vorstellung zeigen kann. Für die Inhalte ist allein die Studiengemeinschaft Wort und Wissen verantwortlich.

Wort und Wissen ist ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen, die Gott vertrauen und sein Wort, die Bibel, als zuverlässig erachten – das bedeutet „Wort“. Und gleichzeitig erforschen, wie das in Beziehung gebracht werden kann mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen aus Biologie und Chemie, Physik, Geowissenschaften, Archäologie, Kultur und Geschichte, Pädagogik, Philosophie, Ethik und Wirtschaft. Dafür steht der Begriff „Wissen“.

Seit über 40 Jahren erforschen wir die Welt aus christlicher Perspektive, um dabei Stück für Stück die Glaubwürdigkeit und Historizität der Bibel zu bestätigen. Mit dieser Motivation arbeiten und forschen viele haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter in acht Fachgruppen der Studiengemeinschaft Wort und Wissen.

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